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VERANSTALTUNGEN UND PROJEKTE
 

GESPRÄCHSKREISE

Gesprächskreis Nachhaltige Reformpolitik
Ein Schwerpunkt der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung ist der deutsch-nordische gesellschaftspolitische Reformdialog, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Reformdebatte in Deutschland und den Reformerfahrungen in Norwegen und den anderen nordischen Ländern.
     Seit Jahrzehnten haben unsere nördlichen Nachbarn ihren "Nordischen Wohlfahrtsstaat" mit grundlegenden Reformen gesichert und weiterentwickelt. In den Bereichen Bildungsniveau und Chancengleichheit, Wirtschaftswachstum, Umweltstandards und Sozialleistungen, soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung, Frauenerwerbsquote und Geburtenrate sind die skandinavischen Staaten vorbildlich.
     Sie haben mit ihren Reformpaketen Staatsverschuldung, Rezession und Arbeitslosigkeit weitgehend überwunden und rangieren heute in den Nachhaltigkeitsdaten der OECD, bei der PISA-Studie, ebenso wie im Report des Weltwirtschaftsforums über die globale Konkurrenzfähigkeit, an der Spitze der "Top-Ten" aller OECD-Länder.

Im Sommer 2002, vor Veröffentlichung der "Hartz-Vorschläge", gründete die Willy-Brandt-Stiftung den Gesprächskreis Nachhaltige Reformpolitik. Mit diesem Gesprächskreis will die Stiftung den Erfahrungsaustausch zwischen fachkundigen Politikern, Gewerkschaftern, Unternehmern und anderen Experten über gesellschaftliche Reformen in Deutschland und in den nordischen Ländern fördern.
      Themen sind u.a. Flexibilität der Arbeit, Aktivierungsstrategien für den Arbeitsmarkt, Bildungs- und Qualifizierungsstrategien, Gleichstellung im Erwerbsleben und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
     

Öffentliche Veranstaltungen des Gesprächskreises Nachhaltige Reformpolitik
Unter dem Veranstaltungsmotto "Hurra, wir leben länger - aber wie ist es mit der Beschäftigung Älterer? Was können wir vom Norden lernen?" tauschten am 18. Mai 2006 die Arbeitsminister aus Deutschland, Dänemark, Norwegen und ein finnischer Arbeitsmarktexperte Erfahrungen und Strategien für eine stärkere Erwerbsbeteiligung der über 55-Jährigen aus.

 

Am 28. Januar 2004 fand unter der Regie der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung und der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag eine Veranstaltung zum Thema "Aus der tiefen Krise in den Höhenflug - Wie reformiert man in Skandinavien?" mit kompetenten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den nordischen Staaten statt. Thesenpapiere und Handouts können hier als PDF heruntergeladen werden.Die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung fördert gesellschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Projekte, die der Zusammenarbeit beider Länder und besonders dem Dialog zwischen der jungen Generation dienen.

Bereits im Januar 2003 veranstaltete die Willy-Brandt-Stiftung in Zusammenarbeit mit der schwedischen Botschaft im Gemeinschaftshaus der nordischen Botschaften eine Konferenz über die Umgestaltung des Sozialstaates in Schweden.
 

Im Dezember 2002 unterstützte die Stiftung gemeinsam mit dem Nordischen Rat eine Konferenz der Evangelischen Akademie Berlin über den "Wandel der Arbeitsgesellschaft in Nord-Ost-Europa".

Anfang Juli 2002 diskutierte der Gesprächskreis u.a. mit Florian Gerster, dem Präsident der Bundesanstalt für Arbeit und den ehemaligen Finanzministern Norwegens und Dänemarks, Schjøtt-Pedersen und Lykketoft über "Aktivierungsstrategien" für den Arbeitsmarkt in Deutschland und Skandinavien.

Gesprächskreis Energie
Dieser Gesprächskreis ist in Vorbereitung. Im Mittelpunkt stehen die Naturreichtümer im Nord-Ostseeraum und ihre langfristige und umweltverträgliche Nutzung. Der Gesprächskreis Nachhaltige Umwelt- und Ressourcenpolitik soll den Dialog zwischen Fachleuten aus deutschen und skandinavischen Unternehmen, Ministerien und der Wissenschaft über Strategien zur nachhaltigen Sicherung der Energie- und Naturressourcen im Nord- und Ostseebereich fördern. Es werden u.a. Fragen der langfristigen Gas- und Ölversorgung sowie der Potentiale regenerativer Energien (Wind/Wasser/Wasserstoff) und neuer Umwelttechnologien diskutiert.


WEITERE PROJEKTE

Ressourcenzentrum für Deutsche Sprache in Oslo
In Kooperation mit dem Goetheinstitut und dem Ressourcenzentrum für Deutsche Sprache in Oslo der Universität Oslo unterstützt die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung Aktivitäten zur Förderung der Verbreitung der deutschen Sprache in Norwegen, z.B. Konferenzen, Schülerwettbewerbe, Schüler-Austauschprojekte und den Austausch von Lehrern zwischen norwegischen und deutschen Schulen.

Nationaler Schülerwettbewerb
Auch in diesem Jahr führt das Goethe-Institut wieder einen nationalen Schülerwettbewerb durch.
Nun ist es wieder an der Zeit für Projektarbeiten im Deutschunterricht: Die Klassen können teilnehmen und tolle Preise in dem Klassenprojekt-Wettbewerb gewinnen. Den ersten Preis bei diesem Wettbewerb stiftet die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung. Alle Schüler können mitmachen, unabhängig davon, ob sie Deutsch als Fach haben oder nicht.
Das Goethe-Institut will auf diese Weise das Interesse an den deutschsprachigen Ländern wie der BRD, Schweiz und Österreich wecken und durch die Projektarbeit den Schülern die verschiedenen Kulturen der Länder näher bringen.

 

Alle weiteren Informationen finden Sie hier. [...mehr]


AUSWAHL GEFÖRDERTER EINZELPROJEKTE

Die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung vergibt Stipendien für Projekte, die in besonderer Weise zur Verständigung beider Länder beitragen. Nähere Informationen können Sie in unserem Sekretariat anfordern.

Hören Sie bitte und sprechen Sie nach
Im Jahr 2003 erstellte Geir Egil Bergjord mit Unterstützung der Willy-Brandt-Stiftung ein Berliner Fotoprojekt. Mehr: Hören Sie bitte und sprechen Sie nach.

Ausstellung "Kriegskinder"
Im Jahr 2001 förderte die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung die Fotoausstellung "Kriegskinder. Kinder von deutschen Soldaten und norwegischen Frauen 1940 - 1945" des norwegischen Photographen Einar Bangsund. Die Ausstellung wurde am 4. Juli 2001 von Bundesinnenminister Otto Schily unter Anwesenheit des damaligen norwegischen Außenministers Thorbjørn Jagland im Rathaus Schöneberg, Berlin, eröffnet. Sie wurde neben Berlin und Oslo in weiteren norwegischen und deutschen Städten gezeigt. Parallel zur Eröffnung der Ausstellung organisierte die Stiftung ein Seminar über das Schicksal der rund 12.000 deutsch-norwegischen Kriegskinder. Die Ausstellung und das Seminar erregten erhebliches Aufsehen und trug in Norwegen zu parlamentarischen und gesellschaftlichen Initiativen zu Gunsten der Kriegskinder bei.