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Die Stiftung veranstaltet Gesprächskreise/ Foren und Konferenzen, die den Meinungsaustausch zu gesellschaftspolitischen Themen gewährleisten sollen, die für Kooperationen von Norwegen und Deutschland sowie die Ostseeregion relevant sind. Dazu zählen z.B. Fragen der natürlichen Ressourcen und die Umweltpolitk, der demographische Wandel in den Gesellschaften, sowie ökonomische, sozialstaatliche und sicherheitspolitische Fragestellungen. Seit Jahrzehnten haben unsere nördlichen Nachbarn ihren "Nordischen Wohlfahrtsstaat" mit grundlegenden Reformen gesichert und weiterentwickelt. In den Bereichen Bildungsniveau und Chancengleichheit, Wirtschaftswachstum, Umweltstandards und Sozialleistungen, soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung, Frauenerwerbsquote und Geburtenrate sind die skandinavischen Staaten vorbildlich. Sie haben mit ihren Reformpaketen Staatsverschuldung, Rezession und Arbeitslosigkeit weitgehend überwunden und rangieren heute in den Nachhaltigkeitsdaten der OECD, bei der PISA-Studie, ebenso wie im Report des Weltwirtschaftsforums über die globale Konkurrenzfähigkeit, an der Spitze der "Top-Ten" aller OECD-Länder.
Ein Schwerpunkt der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung ist der deutsch-nordische gesellschaftspolitische Reformdialog, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Reformdebatte in Deutschland und den Reformerfahrungen in Norwegen und den anderen nordischen Ländern. Unter der Säule NACHALTIGKEIT in POLITIK und GESELLSCHAFT veranstaltete die Stiftung Gesprächskreise, die den Erfahrungsaustausch zwischen fachkundigen Politikern, Gewerkschaftern, Unternehmern und anderen Experten über gesellschaftliche Reformen in Deutschland und in den nordischen Ländern fördern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema "Vereinbarkeit von Beruf und Familie". Am 16. / 17. Februar 2012 veranstaltete die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung in Kooperation mit der HUMBOLD-VIADRINA School of Governance eine Konferenz zum Thema "Partnerschaftliche Familie als öffentliches Gut - eine Utopie?" in Berlin. Nachdem Frau Prof. Dr. Gesine Schwan in ihrer Auftaktrede das Konzept "Partnerschaftliche Familie als öffentliches Gut" vorgestellt hatte, konnten sich die Teilnehmer am kommenden Tag in Workshops weiter mit den Herausforderungen und Perspektiven partnerschaftlich organisierter Familien auseinandersetzen. In ging Tord Skogedal Lindém Ph.D. (Stein Rokkan Centre for Social Studies, Uni Research, Bergen/Norwegen) in dem Workshop "Ermöglicht unser Recht partnerschaftliche Rollen in Familien? - Ein deutsch-norwegischer Ländervergleich" näher auf die landesspezifischen Situationen ein. Am 14. April 2011 setzten sich hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie auseinander. Die Podiumsdiskussion zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Deutschland und Norwegen im Vergleich“ fand in der Repräsentanz der E.ON AG in Berlin statt. Teilnehmer waren unter anderem Audun Lysbakken, norwegische Minister für Kinder, Gleichstellung und soziale Integration, und Josef Hecken, Staatssekretär, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Unter dem Veranstaltungsmotto "Hurra, wir leben länger - aber wie ist es mit der Beschäftigung Älterer? Was können wir vom Norden lernen?" tauschten am 18. Mai 2006 die Arbeitsminister aus Deutschland, Dänemark, Norwegen und ein finnischer Arbeitsmarktexperte Erfahrungen und Strategien für eine stärkere Erwerbsbeteiligung der über 55-Jährigen aus.
Am 28. Januar 2004 fand unter der Regie der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung
und der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag
eine Veranstaltung zum Thema "Aus der tiefen
Krise in den Höhenflug - Wie reformiert man in Skandinavien?" mit kompetenten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den nordischen Staaten
statt. Die
Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung fördert gesellschaftliche, wissenschaftliche
und kulturelle Projekte, die der Zusammenarbeit beider Länder und besonders
dem Dialog zwischen der jungen Generation dienen. Bereits im Januar 2003 veranstaltete die Willy-Brandt-Stiftung in Zusammenarbeit
mit der schwedischen Botschaft im Gemeinschaftshaus der nordischen Botschaften
eine Konferenz über die Umgestaltung des Sozialstaates in Schweden. Im Dezember 2002 unterstützte die Stiftung
gemeinsam mit dem Nordischen Rat eine Konferenz der Evangelischen Akademie
Berlin über den "Wandel der Arbeitsgesellschaft in Nord-Ost-Europa". Anfang Juli 2002 diskutierte der Gesprächskreis u.a. mit Florian Gerster, dem Präsident der Bundesanstalt für Arbeit und den ehemaligen Finanzministern Norwegens und Dänemarks, Schjøtt-Pedersen und Lykketoft über "Aktivierungsstrategien" für den Arbeitsmarkt in Deutschland und Skandinavien.
Ressourcenzentrum
für Deutsche Sprache in Oslo
Die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung vergibt Stipendien für Projekte, die in besonderer Weise zur Verständigung beider Länder beitragen. Nähere Informationen können Sie in unserem Sekretariat anfordern. Hören
Sie bitte und sprechen Sie nach Ausstellung
"Kriegskinder"
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