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Allgemeines
Im
Rahmen seiner "Deutschlandstrategie" schlug das norwegische Außenministerium
1999 die Gründung einer Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung (WBS)
zur Förderung der beiderseitigen Beziehungen vor. Im Jahr 2000 wurde die
Stiftung parallel mit Sitz in Oslo und in Berlin - dort als gemeinnütziger
Verein zur Förderung der Norwegisch-Deutschen Willy Brandt-Stiftung e.V.
- ins Leben gerufen.
Willy Brandts Name ist unlösbar mit der
Förderung des demokratischen Bewusstseins und des Verständnisses zwischen
den Völkern verbunden. Besonders für die Entwicklung der deutsch-norwegischen
Beziehungen spielte Willy Brandt eine herausragende Rolle.
AKTUELLES
Vorschläge für Willy-Brandt-Preisträger 2013 erbeten
Auch in diesem Jahr zeichnet die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung jeweils eine deutsche und eine norwegische Person oder Institution aus, die sich besonders um die norwegisch-deutschen Beziehungen verdient gemacht haben. Die Willy-Brandt-Preisträger werden dabei für Ihre herausragende Arbeit auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem und sozialem Gebiet, die Norwegen und Deutschland und den Gesellschaften beider Länder zugute kommen, geehrt.
Sollten Sie nun an eine bestimmte Person oder Institution denken, würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihren Vorschlag bis zum 8. Februar 2013 zukommen ließen. Bitte schicken Sie dazu eine E-Mail mit der Begründung an info@willy-brandt-stiftung.de
Ziele und
Aufgaben der Stiftung
Im
Geiste Willy Brandts will die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung
zur Vertiefung der Beziehungen und zu einem besseren gegenseitigen Verständnis
beider Ländern beitragen. Die Stiftung will Kenntnisse über das gesellschaftliche
Leben, die Kultur und die Sprache des jeweils anderen Landes vermitteln
und fördert hierzu den Dialog zwischen Gruppen, Bildungsinstitutionen,
Nachwuchskräften und gesellschaftlichen Multiplikatoren in der Hoffnung
auf einen dauerhaften Kontakt und Erfahrungsaustausch.
Um das Verständnis und die Zusammenarbeit
zwischen Deutschland und Norwegen zu fördern organisiert die Stiftung
eigene Veranstaltungen. Sie vergibt außerdem Stipendien
und Zuschüsse für einzelne Projekte,
fördert den Aufbau von Schulpartnerschaften und den Austausch
von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesellschaftspolitisch engagierter
Institutionen.
Der Stiftungsfond
Die Stiftung verwaltet einen Fond, der auf den Beiträgen privater und
öffentlicher Personen, Unternehmen, Organisationen und Institutionen basiert.
Die Arbeit der Stiftung wird durch den Fond sowie laufende Beiträge an
die Stiftung finanziert. Die wichtigsten deutschen Förderer sind die RWE-DEA
AG, die E.ON Ruhrgas AG, die Hydro Aluminium
Deutschland GmbH und die Verbundnetzgas AG. Zu den norwegischen Förderern gehören einzelne Ministerien
und Unternehmen. Eine Förderung, insbesondere durch Firmen, die im deutsch-nordischen
Bereich tätig sind, ist erwünscht.
Willy-Brandt-Preis
Die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung verleiht jährlich den Willy-Brandt-Preis
an Personen oder Institutionen, die mit ihrer Arbeit einen besonders verdienstvollen
Beitrag zum Ausbau der norwegisch-deutschen Beziehungen geleistet haben.
Der Preis besteht aus einer Statuette und einem Diplom.
Veranstaltungen und Projekte
Die Stiftung veranstaltet Gesprächskreise/
Foren und Konferenzen, die den Meinungsaustausch zu gesellschaftspolitischen Themen
gewährleisten sollen, die für Kooperationen von Norwegen und Deutschland sowie die Ostseeregion relevant sind. In den Veranstaltungen setzen wir uns mit Fragen der Familienpolitik, der demographische Wandel in den Gesellschaften, ökonomische, sozialstaatliche und sicherheitspolitische Fragestellungen sowie der natürlichen Ressourcen und die Umweltpolitik auseinander.
Symposium "Rechtsterrorismus: Wie gehen Medien damit um – wie sollten sie es tun?" - Norwegen und Deutschland im Vergleich
Die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung veranstaltete am 8./9. November 2012 in Kooperation mit der Hamburg Media School ein Symposium zum Thema Rechtsterrorismus.
Die Thematik ist ebenso heikel wie unterschätzt: Rechte Terrorakte haben in Norwegen und Deutschland die Öffentlichkeit erschüttert. Doch wie berichten die Medien über die Gefahren des Rechtsterrorismus? Mangelnde Rechercheleistung, dann aber zu viel Boulevard im Fall der NSU-Zelle in Zwickau? Und in Norwegen: Zu große Zurückhaltung bei der kritischen Durchleuchtung des rechtsextremen Massenmörders Anders Breivik?
Das Symposium fokussiert die Frage, ob und wie Journalisten über rechtsradikale Tendenzen in Deutschland und Norwegen berichtet haben. Aufgaben und Funktionen der Medien und seinen ethischen Maximen stehen hierbei im Mittelpunkt – mit dem Ziel: Das öffentliche Bewusstsein gegenüber dieser ebenso heiklen wie unterschätzten Thematik zu schärfen. Auch die Rolle von Social Media ist hierbei relevant: Wie funktionieren und was bewirken sie?
Unter der Moderation von Professor Dr. Michael Haller berichten, analysieren und diskutieren norwegische und deutsche Medienexperten zu zentralen berufsethnischen Fragen. Den Eröffnungsvortrag hält der Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer.
Hier finden Sie das Programm(PDF)
2000 - 2010: Festschrift
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung in 2010 blicken wir in einer Festschrift(PDF) auf die Stiftungsarbeit der vergangenen zehn Jahre zurück und liefern einen überblick über den Hintergrund und die Ziele der Stiftung.
PRESSE
Sverre Myrli zum 40jährigen Jubiläum der Vergabe des Friedensnobelpreises an Willy Brandt in der "Dagsavisen"
Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Willy Brandt jährte sich am 10. Dezember 2011 zum vierzigsten Mal. Willy Brandt, der damalas amtierender Bundeskanzler in Westdeutschland war, wurde für seine Ostpolitik ausgezeichnet. Sverre Myrli, Vorstandsvorsitzender der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung, kommentierte die Preisverleihung in dem Artikel "Fredsprisen - 40 år etter" in der Zeitung "Dagsavisen".
Sverre Jervell in "Debatt i Norden" über die Entwicklung der politischen Zusammenarbeit der nordischen Länder und Deutschland
In dem Artikel "Et "tysk vindu" i nordisk samarbeid" (Ein "deutsches Fenster" in der nordischen Zusammenarbeit) äußert sich Sverre Jervell, Geschäftsführer der norwegischen Seite der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung, zu den Entwicklungen der Zusammenarbeit der nordischen Länder mit Deutschland.
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